Rot-Rot-Grüne Mehrheit im Saarbrücker Stadtrat spricht sich für die Schließung des Spielplatzes am Alten Mühlenweg in Bischmisheim aus

Mehr als 350 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger finden bei der Rot-Rot-Grünen Mehrheit im Stadtrat kein Gehör

Der Stadtrat hat gestern der Schließung von Spiel- und Bolzplätzen in Saarbrücken trotz Widerstand von CDU und FDP zugestimmt, darunter auch der Kinderspielplatz Alter Mühlenweg. Die CDU Bischmisheim findet dies sehr bedauerlich und nicht nachvollziehbar.

Einer Stadt, die kinderfreundlich sein will, tut diese Entscheidung nicht gut. Dies ist auch ein Schlag ins Gesicht all derjenigen Eltern von Klein- und Schulkindern sowie von Großeltern, Verwandten und Geschäftsleuten, die sich an der Unterschriftenaktion in Bischmisheim beteiligt haben, um zu verhindern, dass ihr Spielplatz von der Verwaltung – ohne jemals mit ihnen gesprochen zu haben – kurzerhand geschlossen wird.

Mit großem Bedauern nahmen die Vorsitzenden der CDU Bischmisheim, Roland Rolles und Christel Weins den Wortbeitrag des Bischmisheimer SPD-Stadtratsverordneten Wolfgang Klein in der gestrigen Sitzung zur Kenntnis. Er hat nicht nur für die Schließung des Spielplatzes gestimmt, sondern auch vehement und wortreich erläutert, warum gerade der Bischmisheimer Spielplatz am Alten Mühlenweg völlig überflüssig sei. Er habe in den letzten Wochen selbst mehrmals die Bischmisheimer Spielplätze vor Ort angesehen und praktisch nie spielende Kinder angetroffen. Außerdem sei ihm aufgefallen, dass in unmittelbarer Nachbarschaft nicht nur der Spielplatz Auf Gierspel sondern auch noch einer am Sportplatz existieren würde. Wie man die Meinung der Bischmisheimer Bürger, die sich mit ihren Unterschriften klar für den Erhalt des Spielplatzes ausgesprochen hatten, derart ignorieren kann, ist für die CDU Bischmisheim unverständlich. Bereits im April hatte sich der SPD-Bezirksverordnete und Vorsitzende der SPD Bischmisheim, Burkhard Maurer, im Bezirksrat Halberg ähnlich negativ zum Spielplatz Alter Mühlenweg geäußert.

„Der Schaden, den diese Entscheidung der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit für Familien und Kinder anrichtet, steht in keinem Verhältnis zu den wenigen Euros, die jährlich mit der Schließung des Spielplatzes eingespart werden können“, so die einhellige Meinung der CDU Bischmisheim.

Die Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat zwar angeboten, dass die Stadt gesprächsbereit sei für private Initiativen vor Ort, die den Betrieb aber auch Haftung für den Spielplatz übernehmen. Die CDU Bischmisheim ist jedoch der Meinung, dass dieses Modell schwer umzusetzen sein wird, da die Stadt aus ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht entlassen werden kann. Die CDU Bischmisheim wird nun prüfen, ob sich ein solches Modell dennoch umsetzen läßt. Auf jeden Fall wird sich die CDU Bischmisheim dafür einsetzen, dass an der Brebacher Straße ein Zebrastreifen angebracht wird, damit die Kinder sicher zum Spielplatz Auf Gierspel gehen können.

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